
Im schamanischen Heilungsritual öffnet sich ein hochdimensionaler Raum,
wo alte Traumata, energetische Blockaden und Fremdenergien transformiert werden können.
Mehr info:www.yoga-vidya.de/musikfestival
Archiv des Autors: Aldona Fritsch de Navarrete
Schamanische Reise mit Maharani Fritsch
Yoga und schamanisches Heilen© Ausbildung

Interview Newsletter Yoga Vidya April 09
Im April 2009 fand die erste Yoga und Schamanisches Heilen© Ausbildung (beim Yoga Vidya e.V.) statt. Die Ausbildung wurde sehr gut besucht: es gab so zahlreiche Interessenten, daß wir bei der 22 Person die Liste schliessen und auf das nächste Jahr verweisen mußten. Es waren sehr intensive, lehrreiche und erlebnisreiche Tage. Lernen, aber auch innere Transformation und Heilung waren die Ergebnisse . Teil 2 der Ausbildung findet im Herbst ebenfalls in Westerwald statt. Weiter im Text finden Sie ein Interview, welches nochmal die Zusammenhänge zwischen Yoga und Schamanismus deutlich macht….
Frage: „Maharani, sind Yoga und Schamanismus nicht zwei verschiedene Systeme?“
Maharani: „Die Zusammenhänge zwischen Schamanismus und Yoga sind sehr offensichtlich. Schamanismus ist das älteste holistische (ganzheitliche) Heilsystem der Menschheit, welches mit großem Erfolg in
verschiedenen Teilen der Erde bis heute praktiziert wird. Im Yoga geht es ebenfalls um die Ganzheit, Einheit, Balance, Verbindung von Körper, Geist und Seele. Viele der Yoga Asanas sind der Beobachtung der Natur
entsprungen und haben Tier- oder Pflanzennamen.
Yoga und Schamanismus bauen auf das bewusste Erleben der Existenz als Ganzes (alles ist miteinander verbunden) und erweisen Respekt und Achtung der Schöpfung Gottes: Tieren, Pflanzen, Mineralien,
menschlichen und nicht menschlichen Wesen. Im Heil-Werden, Heilig-Werden, Wieder-Ganz-Werden lassen sie die Verantwortung bei dem Einzelnen und verlangen von ihm Bewusstheit, Disziplin, Vertrauen, Hingabe, Geduld und Liebe. Heilung kann nur geschehen, wenn ebenfalls unser Leben ganzheitlich ausgerichtet ist.
Heilung ist kein operativer Eingriff oder Reparaturprozess. Heilung ist auch Prophylaxe, d. h. bewusste Ernährung, Bewegung, Gebet, Tanz, Pflanzenmedizin, Arbeit mit dem Atem und Meditation. Das wissen sowohl Yogis als auch Schamanen seit Jahrtausenden.
Frage: „Wie verstehen Schamanen Heilung? Wie weit geht in diesem Zusammenhang die Verbindung zwischen Yoga und Schamanismus?“
Maharani: „Für den Schamanen ist Medizin keine Pille die er „einwirft“, sondern hat viel mit dem „in die Mitte
kommen“ zu tun. Eigenes Zentrum spüren ist also identisch mit der „Mitte“ – Meditation des Yogis. „Medizin“ und „Meditation“ bauen also auf „Medium“ – die Mitte – und entspringen der gleichen Wortwurzel. Kein geringerer als Lord Shiva, der auch als Yogeshvara (Herrscher über Yoga) und als Vater aller Yogis bekannt ist, ist als Schamane unterwegs, mit seiner Damaru Trommel, mit Asche beschmiert, alle Tabus brechend und Grenzen aufhebend. Viele der Verehrungsriten im Yoga sind Schamanischen Ritualen entsprungen (Puja, Yajna – Feuerzeremonien) und beinhalten ebenfalls Verehrung der Erde und der Elemente. In Indien und Nepal ist dies sehr offensichtlich. Vor allem in Nepal trifft man auf sehr viele Schamanen, die Yogis sind und umgekehrt. Dort wird es nicht so eng gesehen.
Bei meinen Perureisen staunte ich nicht schlecht, als ich dort auf vieles traf, was ich bereits aus Indien, Nepal und Yoga kannte. In der Familie meines Mannes in Peru gibt es viele Heiler, ich habe großes Glück gehabt, daran teilhaben zu dürfen. Schamanismus kennt das Chakrasystem seit Äonen. Es sind die „Ojos de cinturon“ (chumpi ñawis). In der Anatomie der Anden ist die Prana Energie (el kawsay) lokalisiert am untersten Ende der Wirbelsäule in Form von 2 Schlangen, die sich entlang der Wirbelsäule in der Mitte immer wieder treffen (qhapaq nan – “via real” – yaku mama y sacha mama (weibliche und männliche Energie)). Chumpi ñawis sind also mit Chakras
vergleichbar, qhapaq nan mit der Sushumna, das Aufsteigen von el kawsay mit der Kundalini Erweckung. Du siehst, es gibt viele Parallelen!
Ich freue mich, dass ich heute Yoga und Schamanismus unterrichten darf, dass es möglich ist zu verstehen, dass alles Heil-machende der gleichen Quelle entsprungen ist. Brücken, nicht Zäune bauen, ist sehr erfreulich für unser Herz.”
Das „ Neue Familienstellen“ von Bert Hellinger; einige Reflektionen nach dem gleichnamigen Seminar mit Bert Hellinger im September 2008 in Hamburg
Die Arbeit Bert Hellingers schätze ich seit vielen Jahren und der Ansatz der Familienaufstellungen ist mittlerweile vielen Yogaschülern bekannt. Unzählige Male in meiner therapeutischen und schamanischen Arbeit sowie Yogaseminaren (vor allem mit Schwerpunkten Karma und Reinkarnation) habe ich die Erfahrung gemacht, daß eine Familienaufstellung oft angebracht und sehr sinnvoll ist, um tief prägende Verhaltensmuster aus dem Familiensystem sowie karmische Einflüsse zu klären; viele der o.erwähnten spirituellen Methoden sind miteinander verwoben und ergänzen sich sinnvoll.
Da ich seit einigen Jahren die Arbeit Bert Hellingers mitverfolge, war ich sehr positiv angeregt und interessiert, als vor einigen Monaten die Schule Bert Hellingers mir neue Unterrichtsunterlagen zukommen ließ; die Ausbildungsansätze hätten sich erweitert und verändert und die Methode der Ausbildung heißt nun „ Gehen mit dem Geist; gehen in der Stille“.
Da ich selber in meiner Arbeit zunehmend dem geistigen Prozeß sowie non-verbalen Energien vertraue, hat es mich sehr gefreut, daß auch die Familienaufstellungen jetzt mehr mit dem Thema Stille verknüpft sind; volle positiver Erwartung machte ich mich nach Hamburg auf.
Das Seminar zählte etwa 50 Personen; Bert Hellinger erschien recht früh- und so war noch Zeit, um sich zu unterhalten, zu begrüßen, zu sein…Ich war tief beeindruckt von der Liebe, die er ausstrahlte, von der friedvollen Schwingung, die er ausbreitete und von der Gelassenheit, mit der er auf die Teilnehmer zuging…Keine Show, kein Guru-gehabe, keine destruktiven Nebenerscheinungen des Ruhms, die man sonst aus dieser Art Veranstaltungen kennt…Die jüngste Teilnehmenrin war etwa 6 Jahre alt- und erschien in Begleitung ihrer Eltern- sogar mit dem Kind konnte Bert Hellinger voller Sanftheit und Hingabe arbeiten…
Das Seminar selber hat tiefe, positive Spuren hinterlassen. Das ganze, da es hauptsächlich in der Stille stattfand, hatt etwas vom Gottesdienst, Andacht, Meditation…Die Energie im Raum war unbeschreiblich. Tragend, konzentriert, von Liebe, Frieden und Klarheit gezeichnet. Und Hellinger selber- ein weiser, über 80-jähriger Mensch, der seine Erfahrung und Liebe mit Mitmenschen teil. Und so ganz und gar normal, natürlich, offen.
Manche Aufstellungen glichen Zen-Sutras: kurze, aber markante „Spots“ auf das wesentliche, hohe Disziplin der Gestik, ein fast heiliger Raum, in dem „es“ wirkt. Ich war fasziniert von der Hingabe und Klarheit, mit der Hellinger arbeitet. Da hat alles Sinn und seinen Platz und die Mitte fühlt sich wahrhaft leicht an.
Und, als ihm ich später persönlich die Hand drücken durfte und mich bei ihm bedankte,dachte ich: ja, so möchte ich auch alt werden.
Schamanische Sitzung
Eine schamanische Sitzung ist ein Heilung- und Selbstfindungsprozess, wo der Behandler ( Schamane, Curandero) die Spirits einlädt, um eine transformative Veränderung bei dem Klienten anzustreben. Für mich als Behandelnde ist jede Sitzung ein heiliger Raum, wo die Energien für sich arbeiten und wo ich den Klienten lediglich begleiten darf in seinem individuellen Prozess. Manche Sitzungen erweisen sich als Befreiungsreisen: viel vom alten “Ballast” wird abgeworfen, energetische Muster, die manchmal jahrzehntelang angehalten haben, verändert, festgefahrene, fast schon kristalline Gebilde werden entfernt.
Es werden Wege geschaffen für Energien und Seelenanteile, die sich schon längst abgespalten, von der Persönlichkeit ” verabschiedet” haben. Diese wesenseigene Energien werden zurückgeholt und in das Seelenbild sanft “installiert”. Manchmal kommen Menschen mit scheinbar ” unlösbaren” Problemen, die nach einigen Sizungen eine sehr deutliche Verbesserung erfahren. Andere wiederum kommen mit einer kleinen Angelegenheit, die sich als die Spitze des Eisberges zeigt, als Symbol für ein anderes ” Problem”, was entdeckt und geheilt werden möchte. In jeder Sitzung achte ich sehr sorgfältig darauf, daß ich den heiligen Raum gut vorbereite, daß sich die eingeladenen Spirits wohlfühlen und daß sie die Sitzung gerne unterstützen. Auf die persönliche Vorgeschichte und die Grenzen des Klienten wird selbstversändlich stets geachtet. Die Seele gibt nur das Preis, was der Klient tragen kann und auch das, was gerade im Heil-Ganzwerdung Prozess wirklich von Relevanz ist und nicht das, was vielleicht geistig-kognitiv als vermeintliches “Ziel” der Sitzung vom Klienten angestrebt wird. Die Schweigepflicht ist eine Selbstverständlichkeit.
Jede Sitzung ist ein Prozess für sich und manchmal muß auch ich anerkennen, daß die energetische Arbeit schicht- und schrittweise geschieht – und manchmal eben auch akzeptieren, daß es Tabubereiche gibt, die nicht ( oder noch-nicht) betretbar sind; manchmal bewacht auch die “Stammesseele” ( oft der Fall bei langgehüteten “dunklen” Familiengeheimnissen) oder andere Energien das Thema, bevor uns gelingt, das Thematik zu lüften.
Geduld, Hingabe,Wahrheit und Akzeptanz der Grenzen sind sehr wesentliche Merkmale, die jeden guten Therapeuten, Coach und eben auch Heiler auszeichnen. Einige große Persönlichkeiten, die mich immer wieder inspirieren, sind Menschen wie Stanislav Grof, Bert Hellinger, Chuck Spezzano, meine Yoga Meister, meine Meister, die mich in schamanischen Techniken unterrichten und viele, viele andere. Von meinen Klienten und Schülern lerne ich stets aufs neue, viele von Ihnen arbeiten ebenfalls mit Klienten und Gruppen und geben mir eine wunderbare Möglichkeit zum Austausch und Bereicherung.
Das letzte Seminar, was ich im Haus Yoga Vidya im wunderschönen Westerwald unterrichtet habe, hat 16 sehr fortgeschrittene und inspirierte Schüler versammelt. Das Thema am Wochenende vom 15 bis 17 August 2008 war ” Krieger des Lichts- vom Opfer zum Schöpfer” und wir haben in der prozessorientierten Arbeit von allem den Bereich der “Schatten” betreten. Es war ein anstrengendes, befreiendes und sehr befriedigendes Wochenende und viele Teilnehmer haben sich danach bei mir gemeldet, mit der Information, daß die im Seminar ausgelösten Veränderungen bereits jetzt schon eine gute Wirkung im Alltag zeigen.
Im schamanischen Prozess wird mit dem “Schatten” ganz klar und bewußt gearbeitet; in einer schamanischen Sizung ist für ihn Platz und seine Befreiung ein sehr wesentlicher Schritt auf dem Weg der Heilung.
Am Ende jeder Sizung entlasse ich den Klienten in den Alltag; den heiligen Raum schliessend, mit Segnungen, Gesängen ( Ikaros) und guten Schwingungen, mit einer “Hausaufgabe”, wissend, daß den Weg der Klient jetzt selber zu gehen hat, natürlich mit Unterstüzung der Kosmischen Kraft. Ich lasse mir auf jeden Fall die Daten des Klienten geben, so daß ebenfalls immer eine Möglichkeit zum Nachgespräch und Kontakt gegeben ist. Anschliessend bedanke ich mich bei den kosmischen Kräften und den Meistern, die diese Art von Heilarbeit immer wieder möglich machen…
PERÚ-I
…das Inkaland..begruesst uns mit voll erbluehtem Sommer…Von Zuhause und Flughafen in Hannover ( Lima via Ámsterdam) sind etwa 24 Stunden vergangen und wir machen gerade einen Mega-Sprung vom verschneit-verregneten Winter in Deutschland auf die andere Seite vom Globus. Die Baeume sind voller Bluetenpracht, die Luft mild und suess, die Sonne lachend und die Vielfalt der frischen Fruechte und Gemuesesorten kann sogar einen langjaehrigen, hartgesottenen Vegetarier tief beeindrucken…
Wir sind wieder hier- unsere letzte Reise vor knapp 8 Monaten war sehr, sehr intensiv- ich habe die –vielverzweigte- Famile meines Ehemannes kennengelernt- und wurde in den” Klan” sehr herzlich und offen aufgenommen, wir haben zahlreiche Reisen im Land selber unternommen, letzlich kamen tiefgreifende spirituelle, schamanische Erfahrungen und r-E-volutionaere Verwirklichungen..
Dieses Mal nehme ich mir vor, bewuesster, langsamer und achtsamer vorzugehen, verweilen, sein, entspannen. Die Orte und Menschen WAHR-nehmen. Da-SEIN .Im Moment-SEIN. Bewusst-SEIN. Die letzte Reise hat in meiner persoenlichen Entwicklung sehr viel aktiviert- schamanische Arbeit ist praezise wie die Messersschneide- und weil ich als spirituelle Begleiterin und Behandlerin arbeite, kam ich nicht umhin, den eigenen unverarbeiteten Themen tief ins Gesicht zu blicken. Die Begegnungen mit den Schamanen in der Selva und im Norden Perus haben nicht ablenken laesst und seine Ziele verfolgt. Stoerend, weil es relativ viele Modifikationen, Flexibilitaet und permanente Hingabe verlangt…So gesehen fuehle mich zum zweiten Mal initiiert- von dem jungfraeulichen Zustand der theoretisch- intellektuellen Spititualitaet in das blutwarme Erleben im heiligen Inkaland…jede Erfahrung hier nimmt ploetzlich eine andere Dimension an: sterben als Ego, um neu-geboren zu werden, Erlebnisse und Erfahrungen zu akzepieren, wie sie von Gott kommen, und nicht so, wie ich sie gerne haette… Durch die volle Aufmerksamkeit und die Ehrung des Moments- WIE ER IST stellt sich ploetlich ein Zustand des Friedens ein… Ploetzlich fange ich an zu verstehen, was mein Shipibo-Meister immer wiederholt hat: “medicina= cuerpecito librabary, almacita libraray”…Heilung stellt sich erst ein, wenn Koerper und Seele in Frieden sind. Im Hier im Jetzt. Im ewigen Moment. Darin liegt die Zauberkraft der Pilgerreisen, die immer Reisen nach Innen sind…
Literaturliste- Empfehlungen…
…für die künftigen Teilnehmer der Yogalehrerausbildung( BYV) und andere interessierte Menschen auf dem Weg.
Oft werde ich gefragt, welche Bücher ich im meinem yogisch- schamanischen- spirituellen Prozeß gerne lese/ gelesen habe. Ich bin eine klassische Leseratte, auch Bücherwurm genannt… Es begann so mit 5 Jahren ungefähr-mit einem Spiel, wo ich Druckbuchstaben nachmalte und zu entziffern begann…Es machte totalen Spaß das “Lese-spiel” zu spielen und seitdem habe ich alles gedruckte spannend und entdeckungswert empfunden. Wie Franz Kafka mal sagte: “Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns”…Natürlich wurde ich mit den Jahren wählerischer; dennoch türmen sich in meiner Wohnung und in meinen Reisekoffern stets mehrere Bücher, die ich unbedingt lesen muß. Meist sind es 5-6 die ich gleichzeitig lese, manchmal lese ich quer, oft bleibe ich nachts so lange wach, bis das Buch mich verlassen hat – die letzte Seite loszulassen ist ein schmerzhafter Prozeß, wie Abschied nehmen von einem geliebten Freund …
Wenn ich die Yogalehrerausbildungen leite, empfehle ich neben den klassichen Yogabüchern von Swami Sivananda und Swami Vishnu Devananda, sowie Bhagavad Gita eine ganze Reihe von ergänzender Literatur, die den spirituell Suchenden große Hilfe erweisen können.
Zum Thema …
Karma und Reinkarnation:
Ronald Zürrer “Reinkarnation” ( es ist jetzt in einer neuen, überarbeiteten und “abgespeckten” Form erschienen; einer der besten Büchern zu diesem Thema)
Trutz Hardo ” Das große Karmahandbuch” ( ein phantastisches Fallbeispielbuch, wo es um Reinkarnationstherapie geht und auch Heilung der “Altlasten”)
Elisabeth Kübler- Ross, alle Bücher ( Thanatologie, Sterbebegleitung)
Raymond Moody, alle Bücher ( Out- of- Body Experiences, Nahtoderlebnisse)
Ian Stevenson ” Reinkarnation” ( ein super recherchiertes Buch, 12 Jahre Forschungsarbeit, zahlreiche Fallbeispiele)
Yonassan Gershon “Kehren die Opfer von Holocaust wieder? ( das Thema ist sehr delikat- das Buch sehr gut)
Kundalini Yoga:
Gopi Krishna ” Kundalini Erfahrungen” ( einer der ersten, die über Thema Kundalini im Westen geschrieben haben, zahlreiche autobiographische Erfahrungen mit Kundalini Phänomenen, alle seine Bücher zu diesem Thema sind lesenswert!))
Swami Satyananda Saraswati ” Kundalini Tantra”( ein Muss- Klassiker!)
Sukadev Volker Bretz ” Kundalini Energie erwecken” ( ein wahrlich exzellentes Buch, im Sommer 2007 erschienen, sehr zu empfehlen- ein Praxisbuch und Ratgeber zugleich, wie man mit echten Kundalinierfahrungen umgeht)
Swami Sivananda ” Göttliche Erkenntnis” ( wie immer, excellente, Herz egreifende Sprache und ein wahres Lichtkanal- zu jedem wichtigen Thema äussert sich der Meister ausführlich)
Patanjali- Yoga Sutra
Roach “Die Essenz des Yoga nach Patanjali”
Sukadev Bretz ” Yoga Sutra des Patanjali für die Menschen von heute” ( klar, anschaulich, lebensnah!)
Osho Sree Rajneesh ” Yoga- Allfa und Omega” ( Osho- wie immer- witzig, tief philosophisch,weise, provokativ:)
Ahnen- systemische Aufstellungen:
besonders zu empfehlen: Anne Ancelin Schützenberger ” Oh, meine Ahnen”
alle Bücher von Bert Hellinger ( der Autor manchmal umstritten, die Methode excellent funktionerend)
Sucht/ Suche & Co- Abhängigkeit:
alle Bücher von Stanislav Grof und seiner Frau Christina
Robin Norwood ” Wenn Frauen zu sehr lieben”
Vedische Kultur:
Trilogie von Armin Risi: “Gott und die Götter” ,” Unsichtbare Welten” , ” Machtwechsel auf der Erde” ( sehr spannend; vom vedischen Weltbild bis zu Verschwörungstheorien)
Cremo/Thompson ” Verbotene Archeologie- die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse”
Partnerschaft:
alle Bücher von Chuck Spezzano, besonders: “Wenn es verlertzt, ist es keine Liebe” ,”50 Wege loszulassen, um glücklich zu sein” ,”Der Weg zum idealen Partner” sowie Kartensets mit Begleibüchern: ” Karten der Liebe”, “Karten der Heilung”, “Karten der Erkenntnis”, ” Karten des Lebens”- phantastisch auch als Meditationskarten für die tägliche Praxis und Orakel/ Legesets
Stefan Stepski- Doliwa ” Sai Baba spricht über Beziehungen”
Marion und Werner Küstenmacher ” Simplify your love” ( witzig, leicht, ermunternd, von einem Paar mit langjährigen Eheerfahrung geschrieben)
Schamanismus:
Mircea Eliade: “Schamanismus und archaische Extasetechniken”
Mircea Eliade “Yoga- Unsterblichkeit und Freiheit”
Felicitas Goodman, alle Bücher über Trancehaltungen
Carlos Castaneda, alle Bücher, besonders: “Das Wirken der Unendlichkeit”
Wolf Dieter Storl, alle Bücher, besonders: “Pflanzendevas” “Naturrituale”
Alle Bücher von Michael Harner, Sandra Ingermann, Alberto Villoldo.
Hier & Jetzt:
alle Bücher von Eckhart Tolle, besonders: “Stille spricht”, ” Eine neue Erde” …..
..natürlich habe ich noch viel mehr zu empfehlen, aber mit diesem Satz seid ihr schon mal gut gewappnet:)
Die Bücher, die strikt Yoga/ Yogatechniken zum Thema haben, habe ich hier bewußt nicht erwähnt; dieses wird gesondert im Yogalehrerausbildungskurs vermittelt.
Viel Spaß beim Lesen!
Yogalehrerausbildung… ( Einige Reflektionen aus der Sicht der Ausbilderin:)..
…ist eine tiefgreifende, transformierende Erfahrung, die mich immer wieder aufs neue ins Staunen und enthusiastische Freude versetzt. Die 4 -wöchige Intensivausbildung zur Yogalehrerin habe ich selber vor knapp 9 Jahren bei Yoga Vidya absolviert; zum damaligen Zeitpunkt war ich bereits mehrmals in Indien gewesen, einige Jahre spirituell unterwegs und gerade dabei, eine 3-jährige Ausbildung bei der BDY abzuschließen.
Seit 2001 bilde ich nun selber Yogalehrer aus, habe zahlreiche Ausbildungen geleitet und viele mitunterrichtet. Und habe immer noch große Freude daran!
Yoga zu lernen und zu lehren ist eine besondere Aufgabe und nicht mit einem anderen “Beruf” zu vergleichen. Es ist eher eine Berufung, eine Lebensaufgabe, ein ” Dharma”, wie man in Indien sagt. So führt dieser Lehrerkurs zu tiefen Einsichten, ist gleichzeitig ein nach innen gerichteter Selbsterfahrungsprozeß, ein Entfaltungsprozess. Schlummernde Fähigkeiten werden entdeckt, Talente vertieft, Erfahrung von Wonne und Einheit verwirklicht, Verbindung zum wahren Selbst und kosmischem Bewußtsein wiederhergestellt.
Ich bin enorm dankbar dafür, daß ich diese Erlebnisse mitgestalten, miterfahren, begleiten und unterstützen darf.
1. Woche.
Der erste Abend voller Reserviertheit; Unsicherheit und Spannung zeigt sich auf den 40 Gesichtern der Teilnehmer. Das geübte Auge sieht die Nervosität der Menschen; bei der Vorstellrunde zeigen sich die weltlich üblichen Muster von ” gut dastehen”, “sich zeigen”, bei manchen ” besonders sein”. Aber es gibt auch viel Offenheit, schöne Beiträge, biographische Erzählungen, wie Yoga in die Menschenleben kam und wie viel Heilung und Freude es mit sich brachte. Einige Teilnehmer, die gerne lachen, brechen das Eis mit ein paar witzigen Bemerkungen. Die restlichen atmen erleichtert auf. Man fühlt sich auf einmal heimisch.
Die erste Ausbildungswoche ist ein Härtetest für alte Gewohnheiten: kein Kaffee, keine Zigarette, keine Gifte, keine Drogen, kein langes Ausschlafen. Es gibt in fast jeder Gruppe einen/zwei, die gleich am nächsten Tag die Koffer packen oder bei Nacht und Nebel verschwinden und am nächsten Morge anrufen ( oder auch nicht) daß sie einen “wichtigen Termin plötzlich haben”.
99% bleiben jedoch und über die müßte man sich eher wundern. Es ist kein Zuckerschlecken, aber die Menschen bleiben. Intensiver Yogaunterricht von 6 bis 22 Uhr mit kleinen Pausen. Survival… Aber die Menschen sind begeistert, die Augen glänzen, die Herzen öffnen sich..
2. Woche.
Es wird wärmer miteinander; die Menschen lernen sich kennen und fangen an, echten Spaß an dem Kurs zu haben, intensiv zu genießen. Tiefgreifende , existentielle Fragen: nach dem Sinn, nach Gott, Leben, Tod, Lebensaufgabe…nach den Lebenskrisen, nach dem spirituellen Weg… Es ist meist die harmonischste und ruhigste Woche des gesamten Kurses. Natürlich beginnen auch hier die ersten Entzugserscheinungen( Erkältung, Schlafmangel, Kopweh..) aber die Vorteile der intensiven Yogapraxis überwiegen deutlich. Es ist interessant, spannend, Asanaklassen und Pranayama am Vormittag, Didaktik des Yogaunterrichts an Nachmittag, dreimal täglich Vorträge zu Yogaphilosophie, Anatomie, Physiologie, dazu Meditation, viel Mantrasingen und Individualgespräche nach Bedarf. Dies alles lädt Menschen mit enormen Kräften und frischen Energien auf. Es beginnen auch die ersten Gruppenprozesse- Freundschaften werden geschlossen, Fraktionen gebildet, dennoch mit viel Humor und Freude glätten sich wieder die Wogen und die Widerstände schwinden. Mantraweihe und spirituelle Namensgebung sind für viele ein erhebendes Erlebnis.
3.Woche
Intensive Kundalini Yoga-Praxis. Manche haben sehr intensive, bewegende Erlebnisse: meist wonnevolle Erfahrungen, Energieschub, Kraft und schöne Meditationserlebnisse, manche das Gegenteil- energetisches Loch, teilweise Müdigkeit, Deprimiertheit, die jedoch rasch verschwindet. Durch Jahre angestaute und verdrängte Emotionen kommen hoch. Menschen lachen, Menschen weinen. Durch die Gruppenkraft und ihren tragenden Effekt werden sie gut begleitet und aufgefangen; die Ausbilder sind im Krisenfall immer ansprechbar. Gute Prozesse. Eine sehr anstrengende Woche: für die Teilnehmer, aber auch für die Ausbilder, die oft als ” Projektionsfläche” hinhalten müssen. Klarheit, Professionalität und natürlich Gespräche sind hier von großer Relevanz. Spirituelle Erfahrung, Puja, ein schönes Bhakti Yoga Ritual ist für viele ein unvergessliches Highlight.
4. Woche.
UFFFF Om. Land in Sicht. Zwar immer noch viel anstrengende Arbeit, aber anders. Die Menschen strahlen; trotz der Prüfungsängste und Erschöpfung. Vier Wochen sind eine sehr lange Zeit. Ein kompletter Schweigetag. Feuerzeremonie( Homa); da kann man altes loslassen und neue Kraft schöpfen.
Erhebende Erlebnisse, zweite Möglichkeit zur Mantraweihe und Namensgebung.
Die letzte Nervosität vor der Prüfung. Alle haben so gut gelernt und so gute Lehrproben gehalten, daß normalerweise 99% der Schüler die Prüfung bestehen. Beim Abschied weinen manche. Wollen nicht so richtig nach Hause, obwohl die Freude, die Nächsten bald zu sehen, riesengroß ist. Die Welt wartet auf Yoga… Und die” spirituelle Yogalehrerfamilie” kann nam ja bei den Weiterbildungen wiedersehen…
Ich freue mich ebenfalls. Eing gutes Stück Arbeit. Gutes Teamwork mit tollen Lehrern, gute Lernprozesse mit den Schülern. Fühle mich sehr glücklich, müde und reichlich beschenkt. Wieder ein Steinchen im kosmischen Dharma Spiel, schön, bunt, notwendig. Freue mich auch, nach Hause zu fahren und nach 4 Wochen meinen Mann in die Arme zu schliessen. Und… freue mich jetzt schon auf die nächste Ausbildung:)
“Schmerz” und ” Vollkommene Hingabe”…

…sind meine beiden Orakelkarten, die ich heute morgen gezogen habe. Chuck Spezzano hilft mir, wie immer, etwas Klarheit in meinen Kopf und Herz zu bringen.
Ein schöner, sonniger Herbstmorgen. Helligkeit und Frühreif, knisternde klare und ruhige Frische.
Den mentalen, emotionalen und seelischen Schmerz durch vollkommene Hingabe heilen?..Ich merke, daß die Karten, wie immer, kein Zufall sind und dennoch sträubt sich etwas in mir, wenn ich die Karte ” Vollkommene Hingabe” anschaue. Ich weiß, ohne Zweifel hat Eckart Tolle Recht mit seinen Beobachtungen vom “Schmerzkörper”..
” Jede negative Emotion, die nicht genau betrachtet und erkannt wird, als das was sie im Augenblick ihrer Entstehung ist, löst sich nicht vollständig auf. Sie hinterläßt einen Restschmerz. Die Schmerzreste verbinden sich miteinander zu einem Energiefeld, das in den Körperzellen lebt. Dieses Energiefeld alter, aber noch sehr lebendiger Emotionen, das jeder Mensch in sich trägt, ist der Schmerzkörper”.Heilung des alten Schmerzes kann durch Hingabe entstehen. Unser Ego jedoch, dieses mentale Konstrukt, was uns von der Existenz trennt, verhindert die Heilung- weil es ständig nach “Nahrung” verlangt- und diese Nahrung ist oft Energie der Separation, der Kontrolle, des Dramas und schließlich- des Unglücklichseins.
Was hat das heute morgen mit mir zu tun?
Ich mache ein ehrliches, kurzes Kalkül . Seit Tagen schon gehe ich “schwanger” mit einem Problem, unfähig, eine endgültige Entscheidung zu treffen und mich den Folgen hinzugeben. Ich habe Angst vor einem “irreparablen” Fehler. Der alte Schmerz der Vergangehiet, Erinnerungen an eine ähnliche Situation blühen neu auf, mein Schmerzkörper ist in der Alarmbereitschaft, wenn ich in dieser konkreten Angelegenheit einfach Akzeptanz, Hingabe und Vertrauen wählen würde.
Ich fürchte den Kontrollverlust. Ich fürchte die Unfreiheit und was ich am meisten fürchte: daß ich durch Hingabe und Loslassen eine Entscheidung treffen würde, die sich auf längere Sicht als Beschneidung meines spirituellen Lebens entpuppen würde.
Ich bin verwirrt.
Könnte es so paradox funktionieren, daß ich gierig nach spirtuellen Erkentnissen bin? Und in die andere Richtung: könnte es so paradox funktionieren, daß ich durch vollkommene Hingabe an die Resultate der Akzeptanz in einer weltlichen Angelegenheit ( wei es mir scheint) dennoch, oder gerade deswegen eine spirituelle Erfahrung mache, die gerade mein Dharma ( wesenseigene Lebensaufgabe) unterstützt und bereichert?
Ich zögere.
Ich gebe mir innerlich Zeit bis Dienstag. 48 Stunden. Für noch mehr Kopfarbeit, gute Recherchen, mehr Internet, mehr Gespräche mit Menschen. Zwei Tage für intensives Sadhana ( spirtuelle Praxis), lange Meditationssitzungen mit meinem Meister Sivananda, Gebete.
Innerlich entspanne ich mich. Alles ist doch Eins, Brahman..”Es wird sowieso alles anders, aber gut”..pflegte meine Oma immer zu sagen, voller Vertrauen und Zuversicht in die Zukunft..
Vor meinem geistigen Auge erscheint plötzlich Osho mit seinem verschmitzen Lächeln, schnippelt mit den Fingern und spielt mit meinen beiden Orakelkarten…” Du kommst von Gott und du gehst wieder zu Gott zurück..Du bist zu Gast auf diesem Planeten…Warum machst du dir unterwegs so viele Sorgen? Relaxxxxxxx”…
Navaratri
Navaratri im Monat Karttik ( Oktober-November nach dem indischem Mondkalender) ist ein traditionelles Hindufest zur Verehrung der göttlichen Mutter ( Devi Shakti) in ihren drei Hauptaspekten: Durga, Lakshmi und Sarasvati. Diese verschiedene Ausdrucksformen der heiligen weiblichen Kraft verkörpern auch verschiedene Eigenschaften des Femininen: Durga devi :Kraft, Stärke, mütterliche Strenge und gleichzeitig liebevolle Fürsorge, Beseitigung der niederen Regungen im Geist. Lakshmi devi ist zuständig für Oppulenz, Fülle, materiellen Reichtum- auch in Form von Geld aber auch Jugend, Vitalität und Prana(Energie)-überfluß auf allen Ebenen sowie Schönheit. Letzendlich steht die Sarasvati devi für Sprachgewandtheit, Frömmigkeit, Weisheit, Künste( Musik, Theater, Tanz, Rhetorik) sowie spirituelle Reife.
Nava bedeutet “neun” und Ratra ” Nacht” uns so sind die ersten drei Nächte des Festes der Durga devi gewidmet, die mit ihrer Kraft unseren mentalen Bereich von all seinen Unreinheiten befreit, zu den drei mittleren wird Lakshmi eingeladen, um mit ihrer Schönheit und Energie auch Oppulenz und Überfluß in unser Leben einzuladen und die letzten drei Nächte rundet die gelassene Kraft der Sarasvati devi ab, die gleichzeitig spirituelles Ankommen, Weisheit und Reife verkörpert.
Hier im Haus Yoga Vidya in Bad Meinberg versammeln wir uns allabendlich im Homa Raum zur Devi Puja, einem täglichen Ritual zur Verehrung der göttlichen Mutter während der Navaratri-Zeit.
Die Atmosphäre ist sehr erhaben; schon am Eingang spürt man die Kraft des Göttlichen, die Präsenz der Göttin. Die Lichter sind gedämpft: lediglich ein paar Kerzen auf dem Altar hüllen die wunderschöne Billdgestalt der Devi in ein sanftes, warmes Licht. Die Murti ( Bildegestalt) steht da, voller Würde und Anmut in ihrer achtarmigen Durga Form; leuchtend aus sich selber heraus.
Sitaram, der Pujari, liest zuerst jeweils ein Kapitel aus der “Devi Mahatmyam” ( Markandeya purana), einer vedischen Schrift, die die Geschichte der Devi erzählt, vor. Jeden Abend entfalten sich die spannenden Abentheuer von Devi- wie sie auf verschiedene schwere Prüfungen gestellt wird und mit dämonischen Kräften kämpfen muß. Daraufhin folgt die eigentliche Zeremonie, wo zu Beginn verschiedene kosmische Kräfte angerufen werden, um das Ritual zu unterstützen, ein traditionelles Baden der Murti mit Milch und Wasser, desweiteren das Schmücken mit heiligen Pulvern, Girlanden und Blumen, Opferung der Blütenblätter, Darbringung der Sinnesgegenstände ( Räucherwerk und Licht, sowie Nahrung), schließlich Segenswünsche für alle Beteiligten sowie Friedensgebete für die Welt. Das Ganze begleitet von Sanskrit Mantras, welche in dieser besinnlichen Atmosphäre ihre volle Kraft entfalten dürfen.
Das Ritual ist mit der christlichen Novene vergleichbar- dort wird ebenfalls an neun aufeinanderfolgenden Tagen ein Heiliger angebetet, um Heilung, Segen zu geben oder materielle und spirituelle Wünche zu erfüllen.
Die Teilnahme an allen 9 Pujas gilt in Indien als sehr glücksverheissend, da man es als eine spirituelle Übung sieht und gleichzeitig Devi persönlich seine Nöte und Bitten vortragen kann. Am 10 Tag, dem ” Tag des Sieges” ( Vijaya Dashami) sind letzendlich alle Hindernisse überwunden und es findet eine besondere Abschlußpuja statt, wo man auch sein Arbeitswerkzeug zum Segnen bringen kann- und so für das nächste Lebens- und Arbeitsjahr für die göttliche Kraft der Shakti sorgen kann, im spirituellen und beruflichem Alltag, seinem Dharma ( der wesenseigenen Lebensaufgabe) im göttlichen Bewußtsein nachgehen kann.
An jedem Puja Abend sehe ich fast die gleichen Pilgergesichter, die vor der Devi Statue Darshan( spirituelle Begegnung) nehmen und sich in der sinnlich anregenden, wunderschönen Puja an sie wenden.
Was mögen sie für Wünsche haben?..
Ich habe für jeden Festabschnitt einen ganz konkreten und bin ganz gespannt, ob sich diese 3 Vorhaben auch tatsächlich manifestieren, von dem Segen der göttlichen Mutter berührt. Das kann ich dann Durga, Lakshmi und Sarasvati am nächsten Navaratri erzählen…Om Devi Mata ki jay!
“Seelenpartner”
Das “Seelenpartner”- Seminar zählt diesmal 23 Teilnehmer. Wie immer, gut besucht, da auch das Thema äußerst spannend ist und viel Emotionen auslöst.
Ich schaue in die Runde; wir sitzen im Kreis: Menschen im unterschiedlichsten Alter, neugierig, manchmal bedrückt und erwartungsvoll, manchmal verspielt und offen. Alle hochmotiviert und experimentierfreudig- alle wollen das spannende Thema an diesem Wochenende im Yogaseminarhaus vertiefen.
Im Laufe des Wochenendes: die Gesichter entspannen sich, bei praktischen Übungen fangen die Teilnehmer wahrlich Feuer, in der Pause- zahlreiche Gespräche, manche “Aha-Erlebnisse”. Das Konzept des Seminars erlaubt durch zahlreiche praktische Übungen zu verstehen und zu verwirklichen, daß jeder Mensch in der Lage ist, den Seelenpartner, Idealpartner, Traumpartner, “richtigen” Partner anzuziehen- vorausgesetzt, er selber ist motiviert, zum Idealpartner zu werden.
Ritueller Teil des Seminars schafft Raum, Vergangenes loszulassen, Das Herz zu öffnen und das Bewußtsein zu reinigen. Yogaübungen, Meditation und Mantrasingen fassen die Inhalte in einen hervorragenden, abwechslungsreichen Rahmen, wo Spirituelles, Psychologisches und Körperliches zu einer integrativen Einheit werden.
Am dritten, letzten Seminartag wollen die Teilnehmer nicht nach Hause, sondern weitermachen. Die Herzen öffnen sich, es fließen Tränen,wir lachen auch viel zusammen. Zwei entscheiden sich spontan, ihren Aufenthalt im Seminarhaus zu verlängern. Viele bedanken sich für die Erfahrung, zwei Frauen berichten von einer völlig neuen Perspektive, die sie in Bezug auf ihre kurz vor der Trennung stehenden Beziehungen und Ehen dank Seminar gewonnen haben.
” Die meisten Scheidungen sind überflüssig” , so Eva Maria Zurhorst ( “Liebe dich selbst, dann ist es egal, wen du heiratest”- ein povokativ und lehrreich verfasstes Buch)..
Arbeit an sich selber, Arbeit an der Beziehung, Bewußtheit im Alltag, (Selbst)-liebe sind notwendig, um sich mit der Thematik ehrlich auseinanderzusetzen und richtige Impulse an das Universum zu senden- den Traumaprtner anzuziehen und auch das Teamwork in Ehen und Beziehungen nicht zu scheuen.
Die Wandlung vom Opfer-( “keiner liebt mich und ich kann nichts dafür”) zum Schöpferbewußtsein ( “ich bin für mein persönliches Glück im großen Maß selber verantwortlich”) impliziert einen Quantensprung in der Wahrnehmung- nicht nur im Rahmen der Partnersuche, sondern überträgt sich auch auf andere Lebensbereiche.
Wer bereit ist, bei sich selber anzufangen und sich verbindlich auf eine wechselseitige Seelenbeziehung einzulassen, hat sehr gute Chancen, seinen Seelenpartner zu finden.
Ich persönlich habe zum “Umkrempeln” der verfestigten Glaubenssätze in Bezug auf Beziehungen (im Background gescheiterte Ehe, viele Jahre überzeugte Single) fast zwei Jahre meines Lebens gebraucht, wo ich an dem Thema intensiv gearbeitet habe- paradoxerweise, weil es mit meiner Arbeit als Seminarleiterin zusammenhing.
Die “Arbeit “hat sich ausgezahlt- ich habe meine Bestellung ans Universum komplett vergessen und losgelassen- und wurde daraufhin mit einer hochkaratigen Seelenbegegnung überrascht…
Heute sind wir (zweimal in Europa und bald in Peru) glücklich verheiratet- aber das ist eine andere Geschichte…:)
Es funktioniert!!





